Bindungsdiagnostik

Die Entstehung unterschiedlicher Bindungsmuster bzw. -strategien wird auf die Erfahrungen mit den frühen Bezugspersonen zurückgeführt, die als sogenannte Bindungsrepräsentationen im Gedächtnis gespeichert werden. Diese inneren Arbeitsmodelle der Bindung können eine sichere oder verschiedene unsichere Qualitäten haben; es wird zwischen einer vermeidenden, ambivalenten und desorganisierten Variante unterschieden.

Um die Bindungsqualität zu bestimmen, wurden wissenschaftlich abgesicherte diagnostische Verfahren entwickelt, die je nach Altersgruppe auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen:

- auf der Verhaltensebene durch Beobachtung von Bindungsverhalten in einer standardisierten Trennungssituation.(Fremde Situation)

- auf der Ebene des symbolischen Spiels durch Auswertung der vom Kind weitergeführten Geschichtenanfängen mit bindungsrelevanten Themen. (Geschichtenergänzungsverfahren )

- auf der Sprachebene durch Inhalts- und Diskursanalyse eines Interviews (Child/Adult Attachment Interview)


Unsere Angebote zum Einsatz dieser Verfahren finden Sie hier.