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Was ist Bindung?
Der Begriff "Bindung" taucht immer häufiger in der allgemeinen Presse und in der Fachliteratur zur sozial-emotionalen
Entwicklung von Kindern und Erwachsenen auf - oft mit ganz unterschiedlicher Bedeutung.
Was aber ist Bindung? Gibt es eine gute Bindung, eine zu enge Bindung oder gar Bindungsunfähigkeit?
Die Bindungstheorie und -forschung befasst sich mit dem Aufbau und der Veränderung enger emotionaler Beziehungen im Lebenslauf.
Der Begriff Bindung bezieht sich dabei auf das Bedürfnis nach Nähe, Sicherheit, Trost und Verständnis in schwierigen oder belastenden
Situationen und spielt eine zentrale Rolle in engen Beziehungen wie zwischen Kindern und Eltern, in Freundschaften und Partnerschaften.
Die frühen Bindungserfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen in der Kindheit haben Einfluss darauf, wie bindungsrelevante Situationen in der
Kindheit und auch im späteren Erwachsenenalter erlebt und verarbeitetet werden und wie wir Gefühle diesbezüglich wahrnehmen und regulieren.
Aus den Erfahrungen mit wichtigen Bindungspersonen entwickeln sich verschiedene Bindungsmuster, wobei eine sichere, eine unsicher-vermeidende,
eine unsicher-ambivalente und eine unsicher-desorganisierte Bindung unterschieden wird.
Je nach Lebensalter äußern sich diese Bindungsmuster auf unterschiedliche Art und Weise. Woran sich Bindungsmuster erkennen lassen,
welche Relevanz sie haben, und wie sie sich verändern lassen, können Sie in unseren Fortbildungsveranstaltungen
erfahren.
Auf unseren Seiten finden Sie darüber hinaus auch Informationen zur Bindungsdiagnostik und
Supervision für TherapeutInnen und ErzieherInnen.
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